ICT, CLIL und TAB DANCE

Am Mittwochabend vor den Osterferien flogen 12 Lehrkräfte des BSZAM zu einer einwöchigen Fortbildung nach Dublin. Im Rahmen eines Erasmus+-Projektes folgte nicht nur eine damit verbundene sprachliche und kulturelle Weiterbildung, auch Irish Tab Dance, CLIL, digital story telling, irische Literatur und ICT Skills und deren Anwendung im Englischunterricht waren Themeninhalte des Fort­bild­ungs­programms.

Mit drei Leihautos ging es vom Flughafen zu den Unterkünften der Gastfamilien nördlich des Flusses Liffey, bei denen die Lehrkräfte einzeln untergebracht waren.

Am Donnerstagmorgen begann der Unterricht bereits für einen Großteil von uns. Vier Lehrkräfte besuchten jedoch die Assumption Secondary School Walkinstown in Dublin, im Hinblick darauf eine zukünftige Schulpartner­schaft zu initiieren und etablieren. Wir wurden von der Abschlussklasse empfangen, die sich freute, ihr Deutsch mit uns ausprobieren zu dürfen. Ein Rundgang durch die Schule zeigte uns vor allem die künstlerischen Fertigkeiten der Schüler und beim Gespräch mit der Schulleitung wurden die weiteren Schritte für eine Zusammenarbeit beider Schulen geplant.

Der ganztätige Sprachkurs setzte auf digitale Inhalte und deren Anwendung im Unterricht, gespickt mit Irish tab dance, einer city centre walking tour. Die Stadtführung durch Dublin zu geschichtsträchtigen Orten machte die "History" anschaulich.

Das Wochenende nutzten wir für einen Ausflug an die nordirische Küste. Am Samstag ging es in den Norden. Auf dem Weg nach Portstewart besichtigten wir das 5.000 Jahre alte Ganggrab Newsgrange im Boyne Valley. Es gehört seit 1993 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Am Sonntag wanderten wir dann einen Teil des Antrim Coastal Trails: bei herrlichem Wetter gingen wir an der Küste von der Carrick-a-Rede-Rope-Bridge zum Giants’s Causeway. Der etwas längere Marsch aktivierte ungeahnte Kräfte in uns. Die Strapazen wurden mit einem traumhaften Ausblick und einem großzügigem Abendessen im Restaurant des Causeway Hotels belohnt. Glücklicherweise befand sich das Hotel gleich in der Nähe.

Wir hatten die Möglichkeit, zahlreiche Sehenswürdigkeiten zu erkunden: das Trinity College, das Book of Kells, die St. Patrick‘s-Cathetral oder die Viking Splash Tour - organisiert von Vincent, dem Chef des Wild Shamrock Touring Theatre, das bei uns jedes Jahr gastiert - sowie der Besuch in der Teeling Destillery rundeten das Programm ab.

Die Abende verbrachten wir in den legendären Irish Pubs, meist mit Live-Musik. In vielen informellen Gesprächen lernte man sich noch intensiver kennen. Die so erworbenen inhaltlichen und sprachlichen Aspekte werden auf jeden Fall in den Fachschafts- und Abteilungssitzungen an die Kollegen und im Unterricht an die Schüler weitergereicht. Darüber hinaus werden sie auch im Teilnehmerreport des Erasmus+ weitergegeben.

Tanja Stiegler

 

13 Lehrkräfte, Dublin, SAP und Google

Am Mittwoch, den 05.04.2017, flogen 13 Lehrkräfte des BSZAM zu einer einwöchigen Fortbildung nach Dublin. Im Rahmen eines Erasmus+-Projektes erfolgten nicht nur eine sprachliche und kulturelle Weiterbildung, sondern auch der Besuch bei SAP und Google waren Themeninhalt des Programms.

Mit drei Leihautos ging es vom Flughafen zu den Unterkünften der Gastfamilien - nördlich des Flusses Liffey - bei denen die Lehrkräfte einzeln untergebracht waren. Die Hostfamilies boten die Möglichkeit zur ersten Conversation.

Am nächsten Tag wurden wir persönlich von SAP-Irland-Chef Liam Ryan begrüßt und durch die Firma geführt. Diesen freundschaftlichen Kontakt verdanken wir Max Friedl, einer Lehrkraft am BSZAM. Liam gab uns einen Überblick über die Software-Produkte und ging insbesondere auf die SAP-HANA- Entwicklungsplattform ein. Diese Plattform ist mehr als eine Datenbank und für Anwendungsentwickler bietet sie sowohl innerhalb als auch außerhalb des SAP-Lösungsportfolios einige interessante Funktionen zur Implementierung von Echtzeitanwendungen. Er gab uns einen Einblick, wie unsere Zukunft von dieser Anwendung unterstützt werden könnte.

Der ganztätige Sprachkurs setzte auf Inhalte, die mit den Themen des mechanical engineering zu tun haben: cardinal numbers, fractions and decimals, percentages and arithmetic, properties, material testing, specifications, passive for processes. Auch das irische Bildungssystem wurde beleuchtet und spezielle Gaelic Games wie Gaelic football und Hurling wurden uns vorgestellt. Interessant war die irische Geschichte und die dadurch bedingte Verbindung zu England. Eine Stadtführung durch Dublin zu geschichtsträchtigen Orten machte die History anschaulich.

Das Wochenende nutzten wir zu Ausflügen. Am Samstag wanderte die Gruppe bei herrlichem Sonnenschein in den Wicklow Mountains, eine Gegend südlich von Dublin. Am Sonntag fuhren wir zu den Cliffs of Moher, steil abfallende Klippen an der Westküste. Nach 3,5-stündiger Autofahrt war visibility nil, Nebel verhinderte jegliche Sicht. Nach einem 90-minütigen Aufenthalt im Besuchszentrum riss plötzlich der Nebel auf und wir sahen das eindrucksvolle Naturschauspiel doch noch.

Am Montag besuchten wir Google. Der SAP-Chef vermittelte uns diesen Besuch. Das irische Headquarter besteht aus mehreren modernen Gebäudekomplexen, eine Hightech-Denkfabrik mit Fitness- und Wellnessräumen. Die jungen innovativen Mitarbeiter mit einem Durchschnittsalter von 24 Jahren kommen aus aller Herren Länder und aus knapp 50 Sprachfamilien. David Sneddon, der Director D-A-CH of Large Customer Sales, erwartete uns. Er stellte uns die Philosophie Googles vor und beantwortete unsere Fragen. Seine Assistentin Sue führte uns durch die „heiligen Hallen“ und lud uns am Ende in die großzügige und leckere Kantine der Googler ein.

Sehenswürdigkeiten wie die Trinity College, St. Patrick‘s-Cathetral oder das Irish Wiskey Museum rundeten das Programm ab. Die Abende verbrachten wir in den legendären irischen Pubs, meist mit Live-Musik. In vielen informellen Gesprächen lernte man sich noch besser kennen. Nicht nur die erworbenen inhaltlichen und sprachlichen Aspekte werden in Fachschafts- und Abteilungssitzungen an Kollegen und Kolleginnen und im Unterricht an die Schüler und Schülerinnen weitergereicht. Unsere Erfahrungen werden auch im Teilnehmerreport des Erasmus+ weitergegeben.

Tanja Stiegler