Von einem Eindruck zum nächsten

Mitte Oktober hieß es für zahlreiche Schülerinnen und Schüler der 12. und 13. Klassen „Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin!“

Auf dem Weg nach Berlin machten wir einen Zwischenstopp in Mödlareuth, einem Dorf, das in der ehemaligen DDR zweigeteilt war – wie Gesamtdeutschland. Man spricht auch vom „Little Berlin“. Die Führung vermittelte uns Eindrücke vom Leben entlang der deutsch-deutschen Grenze und zeigte, wie unüberquerbar die Grenze von Ost nach West war.

Am zweiten Tag der Berlinfahrt ging es nach Hohenschönhausen um das alte Stasigefängnis zu besichtigen. Wir erhielten nicht nur einen Einblick in den Aufbau des Gefängnisses - wie beispielsweise die Aufenthaltsorte der Stasi-Mitarbeiter oder auch das U-Boot-Gefängnis, das unterirdisch und fensterlos im Keller lag - sondern auch einen Überblick über die verschiedenen Abhörmethoden und die damit einhergehenden psychischen Folterungen.       

Im Anschluss daran erkundeten wir in einer dreistündigen Stadtrundfahrt Berlin. Wir bekamen viele Sehenswürdigkeiten gezeigt, aber auch viele Informationen über das Leben in Berlin. Bei einem kurzen Stopp konnten wir uns das längste Stück Berliner Mauer, das erhalten blieb, anschauen.

Mittwoch Vormittag war Museumstag. Wir hatten die Möglichkeit, selbstständig eines der vielen Museen anzuschauen. Um 13 Uhr mussten wir uns dann aber schon vor dem Gebäude des Bundesrats versammeln. In dem riesigen Gebäude mit seinem prunkvollen Eingangsbereich und Plenarsaal erhielten wir nicht nur viele historische Informationen, sondern auch Wissenswertes, wie die Zusammensetzung des Bundesrates. Höhepunkt war das Planspiel, bei dem wir die Entstehung eines neuen Gesetzes nachahmten.

Am folgenden Tag stand ein Ausflug nach Potsdam mit seinem Schloss Sanssouci und der großen Parkanlage auf der Tagesordnung.

Zum Abschluss der Berlinfahrt besuchten wir den Bundestag inkl. Plenarsaal und Kuppel und hatten somit einen letzten schönen Blick über die spannende Stadt Berlin.

Emily Federer, FS13