Mobbing wirksam verhindern

Mobbing wirksam verhindern

Das BSZ Amberg soll kein Ort für Mobbing jeglicher Art sein!

Deswegen gibt es seit nunmehr sieben Jahren – traditionell gegen Ende des Schuljahres – die „Stopp-Mobbing-Projektwochen“. Insgesamt nahmen 23 Klassen an diesem Projekt zur Mobbing-Prävention teil – also ein großer Teil der Eingangsklassen der Berufsschule und der FOSBOS. So konnten über 500 Schülerinnen und Schüler für dieses wichtige Thema sensibilisiert werden.

Kernstück des Projekts ist eine interaktive Ausstellung, die vom schulinternen Arbeitskreis gegen Mobbing entwickelt wurde. Mehrere engagierte Lehrkräfte, die Beratungslehrerin, der Schulpsychologe und die Jugendsozialarbeiterin, die dieses Team bilden, lotsten und begleiteten die teilnehmenden Klassen durch das Projekt. Wobei das Projekt sehr darauf ausgerichtet ist, dass die Schülerinnen und Schüler sich die Thematik selbst erarbeiten.

Aus Rückmeldungen von Schülerinnen und Schülern wird deutlich, dass diese sowohl im Schulalltag als auch in den Praktikums- oder Ausbildungsbetrieben mit Mobbing-Handlungen konfrontiert werden, etwa als Zeugen, Betroffene oder (Mit-)Täter.

Ziel der Projektwochen ist es daher zum einen, den Schülerinnen und Schülern adäquate Handlungsstrategien zum Umgang mit Mobbing zu vermitteln. Sie sollen die speziellen Ansprechpartner und –partnerinnen (Beratungslehrkraft, Schulpsychologe, Jugendsozialarbeit an Schulen) am BSZ kennen, falls sie Mobbing beobachten oder gar selbst betroffen sind. Durch die emotionale Auseinandersetzung mit der Thematik sollen sie darin bestärkt werden, Zivilcourage zu zeigen und aktiv gegen Mobbing-Tendenzen vorzugehen; etwa durch die Einschaltung und Informierung einer Lehrkraft oder der Beratungsdienste der Schule.

Wie eine Befragung der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler ergab, halten es 86 Prozent sehr wichtig bzw. eher wichtig, Mobbing weiterhin zu thematisieren. Insgesamt wurde das Projekt mit der Note 2,1 bewertet (Skala von 1 – 5). Auf die Frage, was denn besonders gefallen habe, gab es beispielsweise folgende Antworten: „… guten Darstellung vom Thema Mobbing“, „dass das Thema angesprochen wurde“, „…Teamarbeit, dass wir bei einem ernsten Thema Spaß hatten“, „dass das Thema realistisch behandelt wurde“, „die gemeinsame Arbeit; jeder hat seine Meinung gesagt, auch bei Unstimmigkeiten…“, „Ich fand gut, dass das Thema Mobbing mal wieder ins Bewusstsein geholt wurde“, „dass der Schule wichtig ist, auf dieses Thema einzugehen..“

Melanie Dachs, Jugendsozialarbeit

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