In der Weihnachtsbäckerei - Lebkuchenhäuser für den guten Zweck

In der Weihnachtsbäckerei - Lebkuchenhäuser für den guten Zweck

 

In der Weihnachtsbäckerei der Berufsschule Amberg stand auch in diesem Schuljahr das Thema Backen zur Weihnachtszeit auf dem Stundenplan. Marco Rohm kreiierte mit seinen Schülerinnen und Schülern der 10. Klasse NBK (Nahrung, Bäcker, Konditoren) ganz nach dem Motto "Hänsel und Gretel" wunderschöne Lebkuchenhäuschen aus Pfefferkuchen und Schokolade.

Sie sehen nicht nur zum Anbeißen gut aus, sondern werden zugunsten der Klöster und sozialer Organisationen bei der klösterlichen Weihnacht im kurfürstlichen Zeughaus des Landratsamtes Amberg-Sulzbach versteigert - Limit ist 20 Euro. Schirmehrr ist Landrat Richard Reisinger.

Aber nicht nur das! Wer Glück hat, findet bei der Versteigerung am 15. Dezember in „seinem Lebkuchenhäusl“ einen von drei von der Sparkasse gespendeten, "versteckten" Goldbarren (je nach Tageswert etwa 50 Euro) oder eines der sechs versteckten goldenen Kinderschmuckstücke (Gesamtwert etwa 400 Euro).

 

Einige weitere Bilder von den Lebkuchenhäuschen finden Sie unten in der Bildergalerie.

 

Knusper, knusper, Lebkuchenhäuschen

Mit ruhiger Hand ritzt Isabella Scheler (20) Vertiefungen in den Lebkuchen. Es wird das Fundament für die Wände eines Knusperhäuschens. An diesem Freitagvormittag ist in der Bäckerklasse der Berufsschule Architektur angesagt.

Bewaffnet mit Eiweißspritzglasur bauen die Schüler im ersten Lehrjahr kleine Lebkuchenhäuser, die bei der Klösterlichen Weihnacht im Landratsamt Amberg-Sulzbach am Sonntag, 15. Dezember, versteigert werden sollen. Der besondere Clou: In drei von ihnen werden jeweils ein Gramm schwere Goldstückchen versteckt sein. In sechs Häuern ist Kinderschmuck im Wert von 400 Euro zu finden.

Aber noch ging es darum, das süße Bauwerk zu erschaffen. Die Anleitung dazu gab Fachoberlehrer Marco Rom. Die Schüler der NBK-Klasse (Nahrung, Bäcker, Konditoren) bereiteten in Eigenregie die Formen für die Lebkuchenplatten vor. Beim Pressetermin mit Landrat Richard Reisinger und den Organisatoren der Klösterlichen Weihnacht, Heidemarie und Wolfgang Sander, ging es dann um die Feinarbeit. Die Deko hatten die jungen Leute selbst mitgebracht. "Natürlich muss man genau arbeiten, wenn man aus dem rohen Teig die Platten ausschneidet, da müssen die Maße stimmen", sagt Isabella Scheler. Die Auszubildende im ersten Lehrjahr macht das gern: "Es ist eine schöne Aufgabe, weil man kreativ sein kann." Das sieht auch ihr Klassenkamerad Leon Grünthaler so. "Ich habe das vorher aus Pappe gebaut, damit es auch passt." Lediglich die Grundmaße seien vorgegeben worden. "Das macht Spaß, weil es abwechslungsreich ist", sagt der 17-Jährige aus Neukirchen bei Sulzbach-Rosenberg. Lehrer Rom weiß, dass sich seine Schüler besonders anstrengen. Zum einen soll das Erarbeiten der Form benotet werden. Zum anderen werden die Lebkuchenhäuschen mit Namenskärtchen bei der Klösterlichen Weihnacht am Sonntag, 8. Dezember, ausgestellt, bevor sie am Sonntag, 15. Dezember, versteigert werden. Die Schulklasse fertigt gemeinsam mit ihrem Lehrer 20 Häuschen an. Eines soll ab 20 Euro verkauft werden.

Für Schulleiter Martin Wurdack war es klar, dass sich die NBK-Klasse an der Aktion beteiligt. "Wir machen regelmäßig vor Weihnachten Aktionen." Und auch das Backen der Lebkuchenhäuschen gehört zum Stundenplan. Normalerweise würden die Schüler ihr Werk mit nach Hause nehmen, "doch sie geben sie heuer auch gerne für den guten Zweck frei". Die Idee zu der Aktion hatte Heidemarie Sander: "Man muss halt immer etwas neues bringen." Die Zusammenarbeit mit der Berufsschule initiierte Bäckermeister Johann Weber aus Ammerthal. Das Geld, das bei der Versteigerung zusammenkommt, geht an die Klöster Mariahilf/Lafia und Ensdorf/ Don Bosco. Beginn ist um 14 Uhr.

Quelle: Amberger Zeitung vom 23.11.2018 bzw. www.onetz.de

 

Amberg: Lebkuchenhäuser für den guten Zweck

So langsam aber sicher beginnt die Weihnachtszeit. In vielen Bäckereien und Küchen duftet es schon seit Tagen nach süßem Gebäck. Doch warum backen wir die gerade zur Weihnachtszeit? Manche Forscher vermuten, der Ursprung der Backtradition läge im Mittelalter. Dort wurde in den reichen Klöstern der Geburt Christi gedacht, indem aufwendige Backwaren hergestellt wurden. Zucker und Gewürze waren zu dieser Zeit nämlich sehr teuer. Das edle Gebäck soll deshalb um Weihnachten und Neujahr unter den Armen verteilt worden sein. Gutes tun wollen auch die Schüler der Berufsschule in Amberg. In der Schulküche duftet es bereits nach Süßem.

Die Schulküche des staatlich beruflichen Schulzentrums Amberg hat sich nämlich in eine Weihnachtsbäckerei verwandelt. Genauer in eine Lebkuchenbäckerei. Unter kleinster Handarbeit werden Häuschen zunächst geformt und anschließend mit Zuckerguss zum Stehen gebracht.Am 15. Dezember sollen die Knusperhäuschen bei der klösterlichen Weihnacht im Amberger Zeughaus versteigert werden. Der Erlös kommt ortsnahen Klöstern und Hilfsorganisationen zu Gute. Doch damit nicht genug: Unter den 20 Häuschen befinden sich 9, die mit Kinderschmuck oder einen 1-Gramm-Goldbarren gefüllt seien sollen. 

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Quelle: www.otv.de

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