Freisprechung der Bäcker und Bäckereifachverkäufer: "Wir brauchen Sie!"

Freisprechung der Bäcker und Bäckereifachverkäufer: "Wir brauchen Sie!"

Mit der Note 1 schloss Kathrin Janker (Vierte von rechts) als Beste ihre Prüfung im Bäckerhandwerk ab. Josefin Frehse und Maximilian Christinger (Dritte und Zweiter von rechts) wurden ebenfalls geehrt. Alisa Hartmann (Fünfte von rechts) war Prüfungsbeste bei den Fachverkäuferinnen.

Mit einer Feierstunde im Hotel-Gasthof Wolfringmühle beendeten die Bäcker und Bäckereifachverkäufer aus Amberg, Sulzbach-Rosenberg und Schwandorf ihre dreijährige Ausbildung. Ihre Freisprechung feierten sie mit zahlreichen Gästen aus Politik und Wirtschaft, Vertretern ihrer Ausbildungsbetriebe und ihren Angehörigen.

Kreishandwerksmeister Christian Glaab (Schwandorf) würdigte die erfolgreichen Absolventen. Obermeister Alfred Schuller (Amberg) konnte sich nicht erinnern, je ein so herausragendes Prüfungsergebnis gesehen zu haben. Er überreichte mit Jasmin Kiefmann (Handwerkskammer Niederbayern/Oberpfalz) und den Fachlehrern Erwin Strempel und Marco Rom die Urkunden.

Das Kunststück, die Prüfung sowohl in der Theorie (94,25 Punkte) als auch in der Praxis (92,69) mit der Note 1 abzuschließen, gelang Kathrin Janker, die ihre Lehre bei Daniela Rußwurm in Ammerthal absolviert hat. Sie erhielt einen Gutschein in Höhe von 300 Euro für ein Bildungsangebot der Handwerkskammer. Im Bäckerhandwerk wurden für ihre herausragenden Leistungen Josefin Frehse (Theorie 94/Note 1 und Praxis 87,89/2) und Maximilian Christinger (Theorie 92,75/1 und Praxis 86,06/2) ausgezeichnet. Bei den Fachverkäuferinnen war Alisa Hartmann (Theorie 81,24/2 und Praxis 87,50/2) Beste.

"Nutzen Sie die Chancen", gab Schwandorfs stellvertretender Landrat Joachim Hanisch den Gesellen mit auf den Weg. Dem schloss sich sein Amtskollege Franz Birkl (Amberg-Sulzbach) an. Oberbürgermeister Michael Cerny (Amberg) würdigte die harte Arbeit, die die Lehrlinge in ihre Ausbildung investiert haben. OB Andreas Feller (Schwandorf) wies darauf hin, dass das Lernen nicht vorbei sei. "Jetzt stehen sie selbst in der beruflichen Verantwortung", betonte Hans-Jürgen Retzenstein, 3. Bürgermeister von Sulzbach-Rosenberg. "Ich bin Fan der Produkte, die Sie täglich herstellen und verkaufen", bekannte Martin Wurdack, der Leiter der Berufsschule Amberg. "Wir freuen uns, dass wir ein Stück erwachsener geworden sind", sagte Josefin Frehse im Namen der Prüflinge. Hans Weber, Kreishandwerksmeister aus Amberg-Sulzbach, appellierte: "Bleiben Sie in der Region - wir brauchen solche Fachkräfte."

Bäcker: Maximilian Christinger (Hans Roth/Königstein), Annkathrin Duschner (Georg Ritz/Stulln), Kilian Fischer (Wolfgang Fischer/ Sulzbach-Rosenberg), Josefin Frehse (Wolfgang Wehr/Berg bei Neumarkt), Johannes Hornung (Roland Birkl/Amberg), Maximilian Igl (Marianne Albrecht/Burglengenfeld), Andreas Ille , Natalie Kreller (beide Bäckerei Hiltner/Amberg), Kathrin Janker (Daniela Rußwurm/Ammerthal), Felix Kratzer (Johann Weber/Ammerthal) und Manuel Rötzer (Kurt Scherl/ Schwandorf).

Bäckereifachverkäufer im Lebensmittelhandwerk: Jennifer Albrecht (Arno Nußstein/Amberg), Michelle Donhauser (Bäckerei Brunner/Weiden), Julia Hoferer (Kolping Bildungswerk/Schwandorf), Aysu Kellecioglu (Bäckerei Kurt Scherl/Schwandorf), Magdalena Meier (Arno Nußstein/Amberg), Alina Prudnikov , Harman Rofi , Selina Santoro , Ulrike Dvelys , Melanie Götz , Alisa Hartmann , Celine Antonik und Kimberly Dobler (alle Stadtbäckerei Schaller/Weiden), Aileen Schaller , Karina Tuschin , Ivonne Wengert , Tatjana Wild , Sarah Wittl und Tatjana Graf (alle Bäckerei Brunner/Weiden), Anna-Lena Worofsky (Bäckerei Hiltner/Amberg).

Amberger Zeitung, 01.08.2017

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