Das FOS-Leben ist kein Ponyhof – oder doch?

Das FOS-Leben ist kein Ponyhof – oder doch?

Im Rahmen der Fachpraktischen Ausbildung an der FOSBOS Amberg waren die Schülerinnen und Schüler des Gesundheitszweiges - die Klassen FG11a und FG11b - sowie der Klasse FSW11d im Reittherapiezentrum in Weiden.

Die Leiterin, Katja Süß, erklärte den Jugendlichen zunächst die Unterschiede zwischen Hippotherapie, therapeutischem Reiten und Reitsport für Menschen mit Behinderung.

Zudem stellte die Referentin der Besuchergruppe verschiedene medizinisch-therapeutische und sozialpädagogische Berufsmöglichkeiten im Zusammenhang mit Pferd und Reiten vor. Im Reittherapiezentrum arbeiten derzeit verschiedene Berufsgruppen wie Physiotherapeuten, Sozialpädagogen und Reitlehrer.

Im Anschluss daran gab es eine Reiterhofführung und eine Vorstellung der fünf Therapiepferde.

Besonders begeistert waren die Schülerinnen und Schüler von der Möglichkeit, eigene praktische Erfahrungen auf dem Pferd zu machen. Sie durften die Hippotherapie ausprobieren, indem sie mit einem speziellen Lifter auf das Therapiepferd gehoben wurden und in der Reithalle die Gangart des Pferdes mit den eigenen Bewegungen in Bein, Hüfte und Rücken nachempfunden haben.

Unter Aufsicht und Anleitung von Frau Süß setzten einige Schülerinnen und Schüler auch das therapeutische Reiten um. Hierbei geht es vor allem um soziale Aspekte, die zwischen Mensch und Tier aufgebaut werden. Ziel dieser Therapieform kann beispielsweise sein, dass ein Vertrauen in sich selbst und in den Menschen, der das Pferd führt, entstehen soll und somit das eigene Selbstbewusstsein des Therapieteilnehmers gestärkt wird.

Trotz eisiger Temperaturen war die Exkursion ein voller Erfolg.

Elisa-Marie Peil

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