Da bezahlte der Kunde mit einem 30 Euro-Schein ...

Da bezahlte der Kunde mit einem 30 Euro-Schein ...

Herr Schmidt von der Bundesbankfiliale in Regensburg stellte bei seiner allgemeinen Einführung vor den Auszubildenden im Einzelhandel und den Bankkaufleuten der Berufsschule Amberg die aktuelle Situation zum Falschgeld wie folgt vor:

  • Die Falschgeldzahlen 2025 waren leicht rückläufig.
  • Höhere Fälschungszahlen wurden beobachtet beim 5 €-Schein.
  • Liebling der Fälscher ist aber nach wie vor der 50 €-Schein, etwa 50 Prozent aller gefälschten Geldscheine sind Fünfziger.

Herr Schmidt erzählte von Fällen in der Region, in denen in Geschäften Falschgeld angenommen wurde. Vor allem überraschte dabei der Fall, bei dem in einem Geschäft ein 30 €-Schein angenommen wurde. Allerdings muss es im Einzelhandel an der Kasse immer sehr schnell gehen, so dass die Gefahr groß ist, dass ein echt aussehender Schein angenommen wird.

Bei Banken gelten dagegen strenge Prüfvorschriften, die Echtheit muss durch ein Banknotenbearbeitungsgerät oder manuell durch einen geschulten Mitarbeiter geprüft werden.

In Folgenden erläuterte Herr Schmidt genau die Sicherheitsmerkmale von Banknoten. Durch Sehen – Fühlen – Kippen können mit ein wenig Übung die Scheine überprüft werden. Wichtig dabei: Immer mehrere Sicherheitsmerkmale prüfen. Fälschungen sind meist sehr gut und auf ein Kriterium hin nicht festzustellen.

Daraufhin erhielten die Schüler gefälschte Geldscheine und konnten diese genau in Augenschein nehmen.

Claudia Fröhlich, Daniel Lippert und Johannes Mehringer

Zurück