"Wie geht's?" - Woche der psychischen Gesundheit

"Wie geht's?" Woche der psychischen Gesundheit

Unter dem Motto „Woche der psychischen Gesundheit“ fand Mitte Juli am BSZ Amberg eine Aktionswoche rund um das Thema psychische Gesundheit statt.

Ziel der Themenwoche war, psychische Erkrankungen und Krisen zu enttabuisieren, Wissen darüber zu vermitteln und Schülerinnen und Schüler für einen offenen und achtsamen Umgang mit psychischer Gesundheit zu sensibilisieren.

Das Herzstück der Aktionswoche bildete die Wanderausstellung „Wie geht's?“ des Vereins Irrsinnig Menschlich e. V.

Auf den Bannern berichten junge Menschen offen und persönlich über ihre Erfahrungen mit psychischen Krisen und Erkrankungen. Sie erzählen von ihren Herausforderungen, davon, wie sie Unterstützung gefunden haben und was ihnen auf ihrem Weg geholfen hat. Die persönlichen Erfahrungsberichte ermöglichen einen authentischen Zugang zu den Themen und zeigen, dass psychische Belastungen viele Menschen betreffen und Unterstützung möglich ist.

Im Rahmen der Aktionswoche wurden insgesamt 14 Klassen des BSZ Amberg durch die Ausstellung geführt. Rund 200 Schülerinnen und Schüler setzten sich dabei mit unterschiedlichen Themenbereichen auseinander: Depressionen, Ängste, Psychosen, selbstverletzendes Verhalten, suizidale Krisen sowie Körperwahrnehmung. Ergänzt wurde die Ausstellung durch eine zusätzliche Station zum Thema sexualisierte Gewalt, welche durch das Organisationsteam eigens für die Aktionswoche entwickelt und gestaltet wurde.

Damit die Inhalte nicht nur betrachtet, sondern aktiv erarbeitet werden konnten, ergänzte das Planungsteam die einzelnen Stationen um speziell entwickelte Arbeitsaufträge. Die teilweise interaktiven Aufgaben regten die Schülerinnen und Schüler dazu an, sich intensiv mit den jeweiligen Themen auseinanderzusetzen, eigene Gedanken einzubringen, miteinander ins Gespräch zu kommen und Hilfs- sowie Unterstützungsmöglichkeiten kennenzulernen. Dadurch wurde die Ausstellung zu einem abwechslungsreichen und praxisnahen Präventionsangebot.

Organisiert und begleitet wurde die Woche der psychischen Gesundheit von Julia Grad (Schulpsychologin), Isolde Trepesch (Beratungslehrkraft und Suchtbeauftragte) sowie den Jugendsozialarbeiterinnen an Schulen (JaS) Melanie Dachs (Berufsschule) und Christina Fischer (FOSBOS).

Durch das große Interesse und die engagierte Mitarbeit der Schülerinnen und Schüler konnte gemeinsam ein wichtiger Beitrag zur Förderung der psychischen Gesundheit sowie zur Enttabuisierung psychischer Erkrankungen geleistet werden.

Julia Grad, Isolde Trepesch, Melanie Dachs und Christina Fischer

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