"Technik von heute" 2017/2018

Vortragsreihe „Technik von heute“ an der Fachschule für Mechatronik und Elektrotechnik des BSZAM

 

Am 21.11.2017 standen die Steuerungs- und Informationstechnologie für Logistikunternehmen von der Firma SITLog GmbH und der F.EE-Unternehmensgruppe auf dem Stundenplan der Studierenden der Staatl. Technikerschule und der Berufsschüler aus der Elektroabteilung des BSZAM.

Die beiden Unternehmen sind im Bereich Intralogistik tätig. Darunter versteht man die logistischen Material- und Warenflüsse die sich innerhalb eines Betriebsgeländes abspielen. Die Technikerschule organisiert jedes Schuljahr eine Vortragsreihe unter dem Motto "Technik von heute".

Herr Christian Hausner erläuterte die Entwicklung und Projektion für Logistikanlagen am Beispiel von Projekten der SITLog GmbH. Konkrete Beispiele waren die Erstellung eines vollständigen Logistikzentrums für die Firma Südwolle GmbH und Co. KG und Julius Blum GmbH. Wie uns Herr Hausner darstellte, ist ein wesentlicher Gesichtspunkt der Planung und Projektierung das Testen der Software. Dies geschieht anhand einer virtuellen Umgebung. Dazu verwendet SITLog auch eine Software der Firma F.EE.

Im zweiten Vortrag stellte Herr Udo Stark die F.EE-Unternehmensgruppe vor. Dabei ging er besonders auf die geschichtliche Entwicklung und die Erfolge des Unternehmens ein. F.EE gehört zu den „Hidden Champions“ für Industrieautomation in Bayern. Ein besonderes Highlight ist die Software fe.screen-sim. Mit ihr lässt sich ein vollständiges
Logistiksystem simulieren. Herr Peter Meier führte diese Software vor. Sie verfügt über einen 3D-Viewer. Dieser ermöglicht eine völlig neue Darstellungsform zur Anlagensimulation. Die Programmierer können in einem virtuellen Raum die gesamt Anlage betrachten. Es ist sogar möglich über virtuelle Buttons Interaktionen mit der Anlage vorzunehmen.

Das Interesse der Schülerinnen und Schüler war sehr groß, bei der anschließenden Diskussionsrunde wurden viele Fragen gestellt. Die Schüler konnten sich ein sehr gutes Bild über die Unternehmen machen. Sicherlich wird der eine oder andere eines der beiden Unternehmen als künftigen Arbeitgeber sehen.

Walter Häusler